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Kinderroller im Check: Die 6 besten Tretroller für dein Kind

Du möchtest deinem Kind einen Kinderroller kaufen? Hier sind unsere Redaktions-Empfehlungen für Tretroller, City-Roller und Scooter.

Die besten Kinderroller im Check: Empfehlungen für Trittroller und Scooter
Die besten Kinderroller im Check: Unsere Empfehlungen für Trittroller und Scooter Foto: iStock/ Lisa5201

Roller, Tretroller, City-Roller oder Dreirad-Roller – ein Kinderroller ist meist das erste unabhängige Fahrzeug, mit dem die Kleinen ihren Eltern draußen davonfahren. Roller sind ideal, um dem wachsenden Bewegungsdrang gerecht zu werden, die Körper-Augen-Koordination zu schulen und natürlich, um richtig Spaß zu haben. Doch welcher Kinderroller ist der richtige für dein Kind? Ab wann kann es losgehen und worauf sollten Eltern beim Kauf eines Kinderscooters achten? Wir haben den großen Kinderroller-Check gestartet und wollen dir und deiner Familie beratend zur Seite stehen.

Welcher Kinderroller ist der beste?

Unser Favorit für kleine Kinder ab zwei: der Kinderroller mit Sitz von Yoleo. Unter den Dreirad-Scootern ist er ein Bestseller auf Amazon und punktet mit vielerlei cleveren Eigenschaften. Beginnend mit dem integrierten Sitz ist der Kinderscooter super geeignet für Anfänger und längere Strecken – der Roller-Sitz kann bei Bedarf nämlich auch eingeklappt werden. Die drei Räder lassen den Roller nicht umfallen, sodass es schon mit wenig Gleichgewichtssinn losgehen kann. Durch den höhenverstellbaren Lenker wächst der günstige Kinderroller praktischerweise mit und kann ideal auf die Größe deines Kindes eingestellt werden.

Was ist ein Kinderroller?

Ein Kinderroller ist ein manuelles Fahrzeug mit zwei oder drei Rädern und tiefem Trittbrett. Kinder ab zwei bis drei Jahren stellen sich mit einem Bein auf dieses Brett, halten mit beiden Händen am Lenker fest und setzen den Tretroller durch ein Abstoßen mit dem anderen Bein in Bewegung. Weitere Bezeichnungen für Kinderroller sind Scooter, City-Roller, Tretroller und Dreiradroller.

Die besten Kinderroller im Vergleich: Top Scooter und Tretroller für Kinder

Beim Kauf eines Kinderrollers kommt es auf ein altersgerechtes Design, eine robuste Verarbeitung und nicht zuletzt auf die Optik an. Welcher Kinder-Scooter der beste für dein Kind ist? Wir haben Bestseller, Preis-Leistungssieger, Testsieger und Vergleichssieger genau unter die Lupe genommen und wollen dir nun die besten aus jeder Kategorie vorstellen.

Kinderroller-Bestseller auf Amazon: Hudora klappbarer City-Roller

Der meistverkaufte Allrounder: Dieser faltbare City-Roller Big Wheel 205 von Hudora ist für größere Kinder und Erwachsene geeignet. Das liegt in erster Linie an seiner ausgeprägten Verstellbarkeit. So lässt sich der Lenker von 79 auf bis zu 104 Zentimeter hoch verstellen, was ihn ab sieben Jahren empfehlenswert macht. Pluspunkte gibt es für die gepolsterten Griffe, Reflektoren, die großen PU-Räder und die sichere Fußbremse. Der Roller besteht aus leichtem wie robustem Aluminium und verfügt über Extras wie einen Ständer und Tragegurt.

Faltbarer Kinderroller ab 3 Jahren mit leuchtenden Rädern

Unser Favorit aus der Kategorie Optik: der fun Pro One Kinderroller mit LED-Rädern. Beim Fahren leuchten die PU-Räder mit LED dank integriertem Dynamoantrieb in bunten Farben und machen ordentlich Eindruck auf der Piste. Der faltbare Scooter-Roller mit drei Rädern verfügt über einen höhenverstellbaren Lenker, der über eine dynamische Gravitations-Lenkung verfügt und ist somit für Kinder bis 130 Zentimeter Größe ausgelegt. Deine Kids haben die Auswahl aus neun bunten Farben.

Kinderroller ab 7 Jahren: Star Scooter mit großen Rädern

Top Bewertungen, super Profil! Der Star Scooter ist ein Tretroller aus leichtem Aluminium, der unsere Kinder im Grundschulalter super von A nach B bringt. Zwei extra große Lufträder mit tief profilierten Felgen machen den Tretroller zum robusten Outdoor-Fahrzeug, das auf allen Oberflächen sicher fährt. An den zwei festen Griffen am Lenker befindet sich, anders als bei vielen Rollern, eine Handbremse. Unser Favorit ist das Modell im coolen Metall-Look, weitere Designs in den Farben grün, rot, blau und rosa mit Print stehen für Jungen und Mädchen ebenso zur Auswahl.

Design-Highlight: Puky R Roller mit Korb

Super süß und praktisch obendrein, hat es der Puky R 07 Roller mit dem Körbchen ebenfalls in unsere Bestenliste geschafft. Der Dreirad-Roller mit TÜV-Siegel für dein Kind verfügt über ein großes Rad vorne und zwei kleine parallel aufgestellte Räder hinten, was ihn super stabil und extra wendig macht. Mit dabei sind auch rutschfeste Sicherheitslenkergriffe sowie ein mittig platziertes Polster, das bei einem Sturz abfedernd wirken kann. Der Mini-Roller ist laut Hersteller ab einem Alter von gerade zwei Jahren ausgelegt – mit elterlicher Aufsicht, versteht sich. Der Lenker ist bis zu 56 Zentimeter hoch justierbar und somit ständiger Begleiter bis ins Grundschulalter hinein.

Dreirad Kinderroller für kleine Kinder

Ein weiterer, super bewerteter LED-Kinderroller von Sawyer Bikes: 3 Räder mit Beleuchtung, vier Höhen, rutschfeste Trittfläche, sichere Bremse am Hinterrad und mit 2,2 Kilogramm richtig leicht. Dein Kind hat die Wahl zwischen sechs Farben, von Schwarz über Gelb, Grün und Pink ist alles dabei.

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Worauf achten beim Kauf eines Kinderrollers?

Viel Auswahl, noch mehr Eigenschaften und Besonderheiten – wer blickt beim Kauf eines Kinderrollers noch durch? Wir verraten, welche Kategorien wirklich wichtig sind:

  • höhenverstellbarer Lenker: Damit dein Kind lange was von seinem neuen Roller hat, muss der Lenker in der Höhe verstellbar sein. Für viele Kleinkinder ab zwei Jahren reicht es, wenn der Trittroller 55 cm hoch eingestellt ist. Für Grundschulkinder dürfen es gut mehr als 80 cm sein. Das Spektrum reicht bei guten Rollern von 55 bis 105 Zentimetern.

  • Gewicht: Dreirad-Roller für Kinder aus Aluminium sollten nicht schwerer als 2,5 Kilogramm sein, da dein Kind ihn ohne großen Kraftaufwand anstoßen soll. Roller mit großen Rädern für ältere Kinder und Jugendliche wiegen im Idealfall bis 4 Kilogramm.

  • Material: Der Goldstandard für Trittroller ist Aluminium. Es ist sehr robust, wetterfest und super leicht zugleich. Handgriffe dürfen gern gepolstert oder gummiert sein für einen rutschfesten Griff. Die Räder von Kinderroller bestehen häufig aus PU, also Polyurethan, was einen guten Grip auf allen Oberflächen draußen ermöglicht.

  • Sicherheits-Zertifizierung: Willst du auf Nummer Sicher gehen, wählst du für dein Kind einen Roller mit TÜV-Zertifikat aus.

  • Bremsen: Roller haben entweder ein Bremspedal am hinteren Reifen installiert oder eine Bremse am Griff. Diese sollten einerseits gut reagieren und dennoch nicht zu stark eingestellt sein, um plötzliche Stürze zu vermeiden.

Sicherheit mit dem Kinderroller: Eltern sollten mit Kindern Straßenverkehrsregeln lernen
Sicherheit mit dem Kinderroller: Eltern sollten mit Kindern Straßenverkehrsregeln lernen Foto: iStock/ HappyKids

Ab welchem Alter sind Kinderroller sinnvoll?

Die allgemeine Empfehlung von Herstellern von Kinderrollern mit drei Rädern gilt für ein Alter ab zwei bis drei Jahren. Modelle mit zwei Rädern, die typischen City-Roller etwa, sind hingegen erst für Kinder ab einem Alter von sechs bis sieben Jahren empfehlenswert. Hierzu braucht es nämlich eine gut entwickelte Motorik und einen soliden Gleichgewichtssinn.

Was sagt der Kinderroller-Test von Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest hat bislang nur einen Test für E-Scooter für Erwachsene herausgebracht (Stand: 09/2022). Auf einen Kinderroller-Test von der unabhängigen Testinstanz warten wir noch.

Wie viel kostet ein Roller?

Die Kosten für einen Kinderoller mit drei Rädern liegen zwischen günstigen 20 und 60 Euro. Auch Scooter mit zwei Rädern für Jugendliche und Erwachsene bewegen sich in dieser Preisspanne. Je nach Marke, Extras und Zertifizierung können teure Scooter Roller auch bis zu 140 Euro kosten.