Wie jedes Jahr im April fand in Mailand vom 14.04.-19.04. die weltweit größte und wichtigste Möbelmesse statt: Am vergangenen Montag ging der „Salone Internazionale del Mobile“ zu Ende. Neben bekanntem und bewährtem wurden auch dieses Jahr aktuelle Trends aus der schönen Welt des Wohnens vorgestellt. Hier nun ein paar wichtige Entwicklungen:

 

Weniger ist mehr

 

                                        Foto: stylepark.com 

„Less is more“ ist zwar keine neue Erfindung, dennoch beherrschten minimalistische Möbelentwürfe die Möbelmesse. Dabei war gerade Holz ein wichtiges Thmema, wie etwa der organisch geschwungene Hocker AP für LaPalma vom japanischen Designer Shin Azumi.

 

Schwebend leicht 

 

                                  Foto: stylepark.com

Ein weiterer Trend: Schwebend leichte Kunststoff-Möbel wirken so, als wären sie aus einem massiven Block gefertigt, wie etwa der "The invisibles Chair" von Tokujin Yoshioka.

 

Reeditionen


                                     Foto: vitra.com 

Eine Neuauflage des Lounge-Chairs von Charles & Ray Eames stellt etwa der Möbelhersteller Vitra cor. Der Clou: Der Designklassiker wurde cirka 10 Zentimeter größer als das Original von 1950 hergestellt. Hintergrund: Vor 50 Jahren waren die Menschen kleiner. 

 

Hauptsache bequem!

 

                                                   Foto: vitra.com 

Bei den Wohnzimmermöbeln wird nun der Schwerpunkt von der Form auf den besonderen Sitzkomfort gelegt. Wichtig: Tisch und Ablagemöglichkeiten für Laptop & Co. 

 

Selbst ist der Mann/die Frau

"Warum eigentlich die Möbel schon fertig zusammen bauen?", fragte sich wohl der belgiche Gartenhersteller Extremis. Etwa die runde Sitzbank „Abacus“ erhält der Käufer für ca. 20 Prozent des Originalpreises, sofern er sich nicht das Produkt sondern die Baupläne und das Material anfordert. Zumindest hat man hier nach schweißtreibenden Stunden des Zusammenbaunens wohl das Gefühl, selber design- und handwerkstechnisch aktiv geworden zu sein...