Appell an die Sonne

Sag mal liebe Sonne,

ich geniesse Dich hier in Spanien wohl "mit Wonne,"

 

aber im Norden tut es dauernd schneien, oder regnen,

da muss ich Dir aber mit "bösen Worten" begegnen!

 

Schein doch endlich auch einmal dort,

nämlich an diesem Ort, wo sich Eis und Schnee noch festhält,

was den Menschen dort, gar nicht mehr gefällt!

 

Die Kinder möchten die Ostereier suchen im "grünen Gras"

im Schnee nämlich, macht das  gar keinen Spass!

Auch des Hasen Füsse werden kalt und nass!

 

Das was Du mit denen im Norden machst, ist ja ein "DING"

schein endlich auch mal dort,

dann können sie Alle sagen:

 

"Jetzt ist es Frühling!!"

 

Auch ich werde Dich dann morgen wieder "herzlich begrüssen"

und somit will ich schliessen, in der Hoffnung:

 

Du  gibst Dir einen Schwung und

scheinst ab  jetzt  auch VOLL im Norden u. ich hoffe,

die nächste Woche heisst es:

Es ist "WÄRMER" geworden !!

 

von Erika Neeb


De aa un de anner

 

Ich glaab des geht viele im Alter so,

se müsse "beide" emol Nachts "uff`s Klo!"

 

Während der aane dud schon geh,

iss der anner schon wach un dud aach gleich uffsteh!

 

setzt sich derweil uff de Bettrand un es iss bekannt, des Geräusch vom

"spüle"

also geht der anner los, im dunkle, mit dem gleichen Ziele!

 

De aane kemmt, de annere dud gehe

in de Mitt bleibe alle zwaa stehe.

 

De aane will ebbes saache,

de anner kann`s abber in de Nacht nit ertraache!

 

No ja, do dun se halt beide nix spreche

se habbe jo ausserdem, aach beide, "e klaa Gebreche.

 

De aane hot was am "Zeh"

un dem annern dud`s Kniegelenk schlimm weh!

 

Beide humpele se dann im dunkeln dahin

un wenn mer ne noochguckt,

sehe se beide aus, wie en:

 

"Pinguin"

 

Im nachhinein musste ich`s einhalte nit ze lache und dachte:

Was wir im Alter Nachts fir "FIFURN dun mache !!

 

von Erika Neeb


Kleines Vögelchen

Du kleiner, süsser Schatz, was bist Du? Was wirst Du?

Sicher ein kleiner, frecher Spatz!

 

Durchsetzen wirst Du Dich müssen in Deinem Leben

und es wird noch manchen Kampf um`s Futter für Dich geben !

 

In der Nacht bist Du sicher noch bei Deiner Mutter im Traum,

bist noch ganz jung und hast auf Deinem Köpfchen noch ganz viel Flaum.

 

So langsam kannst du besser laufen und auch fliegen,

wirst kräftige Flügel kriegen.

Dann fliegst Du wohin es Dir gefällt in die

"grosse schöne, weite Welt!"

 

von Erika Neeb


Der Baum

Was hat der arme Baum wohl schon erlebt?

Das sein dickster Ast nach der Seite strebt !

 

Gewehrt hat er sich oft im ganzen Jahr, gegen

Wind, Sturm und Regen,

wenn aber die Sonne kam,

war es für ihn ein Segen!

 

Alt und dünn sind seine Äste geworden und oft

wehte der Wind "kalt" vom Norden!

 

Wenn er dabei auch viele Nadeln verliert,

sich mancher Mensch, der ihn sieht, sich irrt!

Und denkt:

"Es ist sein End"!

Sogar ein Vogelnest

flog von den Ästen.

 

Ganz allein steht er auf weitem Feld, er sich

aber tapfer mit seinen Wurzeln in der Erde

hält!

Und er hat manchem Sturm getrotzt u. auch

schon erlebt, als die Erde hat einmal gebebt!

Er ist stark zerzaust,

da auch mancher Sturm durch seine Äste

ist gebraust.

 

So bleibt er steh`n, bis irgendein Mensch

erwägt, ihn sterben zu lassen und

 

"ihn zersägt"!

 

von Erika Neeb


Wißt Ihr was UFOS sin?

Un ich jetzt sicher über des Thema Euer "Neugier " weckte,

UFOS sin unbekannter Flugobjekte!

 

Sicher tut Ihr des schon wisse,

abber die war`n in unserm "Kobbekisse" !!

 

Nämlich in de Betten zwische meim Mann und mir,

liege mehrere Koppekisse, manche "nur" zur Zier!

 

Dodevon iss aans e "Dinkelkisse", des lescht er sich unter sein Nacke,

das es Nachts nit so weh tut und aach  nit so knacke!

 

des Kisse iss gefüllt mit "Dinkel"

also nit mit dene Federn von de "Hinkel"!

 

Gekaaft hatte mer`s schon vor einer Weile,

un eines Tages kam mein

Mann und sagte: "Kannst du des vielleicht teile?"

 

Ich mußt lachen,

wollte aber gerne für ihn 2 draus mache!

 

Ich hielt des Kisse hoch in`s Licht

und traute meinen Augen nicht!

 

Dunkle Punkte, waren deutlich ze sehe

die inwendig schiene als wenn se "uff" un "ab" tun gehe!

 

Mich tat es beim Anblick von dene richtig bibbern,

un im Kisse sah es aus, als dede "die" zittern!

 

Mein Mann nahm des Kisse, ging zum Sohn un de Schwieschertochter

enuff, der schnitt korzer Hand des  Kisse uff!

 

Drin war nur de Dinkel ze sehe

un die Schal von dem Dinkel die leicht und locker war,

flog beim bewesche vom Kisse,

e bissje in die Höh!"  :-)))

 

All habbe se herzlich gelacht

un sich über mich lustisch gemacht,

dass ich widder mol hab gesponne

un tatsächlich über UFOS hab nachgesonne!

 

Aaach über mich selbst hab ich widder emol gelacht

deshalb die ganz Geschicht zu Papier gebracht.

 

Es grüsst  Euch "immerdar"

die "fröhlich" Erika

 

von Erika Neeb


Musik

Musik ist "LEBEN"

und sie kann einem so viel geben.

 

Musik ist Balsam für Seele und Herz.

Musik kann auch trösten im kleinen Schmerz!

 

Möge uns die Musik durch das ganze Leben begleiten,

stets wird sie überall Freude bereiten.

 

Und sollte es gescheh’n, dass wir von dieser Welt müssen geh’n,

so wünsche ich mir:

"dort öffnet sich eine Tür" zu einem Raum . und es erfüllt sich mein Traum:

welch ein "Glück",

auch dort gibt es "MUSIK"!

 

von Erika Neeb


Wir haben jetzt einen Vogel

Wir haben jetzt "Vögel im Haus"

keine Angst, die werden nicht gefressen von Katz und Maus!

 

Sie werden auch nicht im Wald von Füchsen, Hasen gefressen, oder Wölfen

es sind sogar Vögel derer "Zwölfe".

 

Sie tun kund, zu jeder Stund’, die Uhrzeit,

und in jeder Stund’ ist es dann so weit.

 

Dann singt jeder sein eignes Lied,

ich warte schon vorher drauf

und es freut sich riesig mein Gemüt.

 

So macht mich ihr Gesang glücklich und froh

und jeder der sie singen hört, freut sich ebenso.

 

Und wenn es dunkel wird draussen,

brauchen sie nicht herein zu sausen!

 

Sie werden dann nicht mehr singen,

aber am nächsten Tag, wenn`s hell wird.

uns  wieder viel Freude  bringen!

 

Es handelt sich ja doch "nur"

um eine UHR!!

 

Kürzlich rief eine Freundin an

es war 5 Uhr und es ertönte pünktlich wie immer sodann,

des Rotkehlchen kleines pfeifen,

meine Freundin konnte es nicht begreifen.

 

Sie sagte: "Einen Vogel habt ihr jetzt,

ei, wo habt ihr den denn hingesetzt ?“ 

 

Ei, sagte ich: "der hängt, wie seine 11 Freunde, an der Wand

und kann nicht fliegen weit weg ins Hessenland“,

 

denn es ist ja  "NUR"  eine "UHR"

mit 12 Vögeln an der Zahl, sie tun kund allemal jede Stund

ihr Liedchen singen und uns damit viel Freude bringen!!

 

von Erika Neeb 


Herbst

Der Sommer muß dem Herbst jetzt weichen,

man sieht’s am bunten Blätterwald.

Am Ernten der Früchte, am Nebel und Regen;

Der Tag neigt sich bald.

 

Der Wind, der raunt den Blättern zu:

„Möchtet ihr mal tanzen?“

Immer wieder fragt er, gibt keine Ruh’.

„Ja“, rufen diese endlich, „hol uns, mach nur zu!“

Da fährt er durch die Bäume und wirbelt sie herab.

Huiii ist das lustig, mal geht’s bergauf und mal bergab.

Dann ermüdet der Wind,

und die Blätter stellen traurig fest, wo sie nun sind.

„Wind“, rufen sie, „hol uns zurück auf den Baum!“

Dem fällt’s nicht ein und für die Blätter bleibt es ein Traum.

 

Zurück möchte’ man sich den Sommer holen.

Denkt man an Regen, Kälte und Nebel,

hält man fast den Atem an,

ums Herz wird manchem ganz bang.

Doch, ob für Menschen oder Natur, eines steht außer Frage,

auch der Herbst hat seine schönen Tage.

Was auch mit der Natur im Herbst geschieht,

und was auch vorher war,

es bleibt ein Wunder,

Jahr für Jahr!

 

Von Edith Volle


Erntedank

Scheune und Keller sind randvoll.

Was die Erde uns schenkte, ist einfach toll!

Der Bauer hatte große Müh’,

arbeitete bis spät in die Nacht

und begann wieder zeitig in der Früh’.

Doch ohne den Schöpfer von Mensch und Natur,

allen Lebens und jeder Kreatur,

ohne seine segnende Kraft,

hätte weder Natur noch Mensch all dies geschafft.

Am Ende der Ernte nun, gilt es für alles zu danken

und Kraft, für die Ernte im nächsten Jahr zu tanken.

 

Von Edith Volle


Lippenbekenntnis beim Zahnarzt

Lippenbekenntnis beim Zahnarzt


 
ooooooooooooooooooooooooooooh
Mein Mund reißt auseinander. Würge
an meiner Spucke um nicht zu ersticken.
 Hände stecken mir etwas in den Mund, das
zischt  schmatzt und gluckert. Speichel wird
abgesaugt. Jetzt greifen Zahnarzthände zwischen
meine Lippen während ich kopfüber auf dem Stuhl
hänge und das Blut im Kopf pulsiert. Druck nimmt
zu. Der Sauger ist weg und meine Spucke schwillt
zu einem See.
 


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