Bewerbungsstudie 2010:
Eine aktuelle Studie zeigt: Mehr als einen Tippfehler
darf sich kein Jobkandidat erlauben, sonst landet seine Bewerbung bei rund
einem Drittel der Personaler sofort auf dem Absage-Stapel. Ab drei Fehlern
sortieren bereits 70 Prozent die Bewerbungsunterlagen aus.
Das ist eines der Ergebnisse der „Bewerbungsstudie 2010“
des Recruting-Spezialisten für den akademischen Nachwuchs, alma mater in
Kooperation mit dem Job- und Karriere-Blog Karrierebibel.de.
Wie schnell wird aussortiert?
Insgesamt wurden dabei seit Anfang Januar 260
teilnehmende Personalverantwortliche befragt.
Danach sagen bereits 18% der Personalentscheider bei nur
einem Tippfehler Nein zu einem Kandidaten, für 28% der Befragten ist mit dem
zweiten Verschreiber Schluss, 24% sortieren ab Fehler Nummer 3 gnadenlos aus.
Lediglich 9% der Befragten waren Rechtschreibfehler in der Bewerbung egal.
Generelle Todsünden?
Gefragt wurde auch nach den generellen Todsünden einer
Bewerbung. Hier landen die Schreibfehler mit 53% aller Nennungen
(Mehrfachnennungen waren möglich) jedoch nur auf Platz 3.
Wann dürfen Bewerber nachfragen?
Auch dazu, ab wann man sich als Jobkandidat nach dem
Stand der Bewerbung erkundigen darf, haben die Personaler eine klare Meinung:
Fast die Hälfte der Befragten (45%) empfiehlt eine Wartezeit von mindestens
zwei Wochen, 29% halten gar drei bis vier Wochen für eine angemessene Frist.
Davon, sich um eine Begründung der Absage zu bemühen, raten indes 51% der
Personaler dringend ab.
Welche Rolle spielt die Online-Reputation?
Die Bewerbungsstudie 2010 zeigt zudem, dass Soziale
Netzwerke, beziehungsweise die Online-Reputation des Bewerbers beim
Auswahlprozess eine immer größere Rolle spielen. Knapp zwei Drittel der
Personaler (62%) bestätigen, dass sie im Rahmen des Bewerbungsprozesses
Online-Profile von Kandidaten überprüfen.
Weitere Infos
Hier finden Sie weitere Ergebnisse der Bewerbungsstudie 2010 sowie eine
Top11 der schlimmsten Bewerbungssünden.
Von Simone Janson



Die Coachings und Trainings von Carolin Lüdemann stehen im Zeichen der Schlüssel-qualifikationen. 
Gesendet von Karrierebibel am 26.03.2010 um 12:56 Uhr #