Normalerweise haben Leckerlis bei Happy nur eine sehr kurze Lagerzeit...


Foto: privat

Es sei denn, die Belohnungshappen sind vegetarisch. Ich habe versuchsweise eine kleine Portion Kartoffel-/Möhren-Leckerlis besorgt - als ganz besonderen Trainingsanreiz sozusagen. Nun, den Kauf hätte ich mir sparen können, meint Happy. Schaut mich ungläubig an (Frauchen, was soll der neumodische Fraß?) und rührt die Drops nicht an.

Offensichtlich steht sie nicht auf vegetarisches Futter. So weit, so gut. Dann habe ich aber in der Zeitung gelesen, dass immer mehr Tierfreunde ihre Vierbeiner sogar komplett vegetarisch füttern. Da habe ich mich gefragt: Ob das artgerecht ist? Und dem Hund nicht schadet?

Nun, laut wissenschaftlicher Feldstudien ist es zwar möglich, seinen Hund vegetarisch zu füttern. Allerdings sollte man die Umstellung nur in Abstimmung mit einem Tierarzt/Ernährungsexperten angehen.
Sonst kann es leicht zu einer Mangelernährung kommen, weil wichtige Mineralien, Vitamine und Proteine fehlen.

Wenn der Hund aber gesund ist und nicht wie Happy unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leidet, ist es am besten, ihn abwechslungsreich zu füttern: Mal Fisch, mal Fleisch, mal ein Ei oder Quark unter das Futter mischen. Auch ein Klecks Olivenöl schmeckt den meisten Hunden und sorgt für ein starkes Immunsystem und glänzendes Fell.

Bisher kenne ich übrigens nur einen Hund, der freiwillig zum Vegetarier geworden ist: Tiffy, die kleine Pudeldame in unserer Nachbarschaft. Sie lässt den Fressnapf mit Fleisch links liegen und knabbert lieber Möhren. Das könnte Happy nicht passieren...

Was kommt bei Ihrem Hund in den Fressnapf? Und was halten Sie von vegetarischer Kost für Hunde? Schreiben Sie mir. Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!