Happy und ich haben ein neues Hobby: Wir machen "ZOS" - Zielobjektsuche. Gut, wir ist jetzt etwas übertrieben, denn eigentlich sucht nur Happy, aber dafür heimst sie auch Lob und Leckerli ein...

Die Zielobjektsuche wurde von Thomas Baumann entwickelt, um "arbeitswütige" Familienhunde artgerecht auszulasten. Die Suche lehnt sich dabei an der Arbeit von Polizei- und Zollhunden an: Der Hund lernt Gegenstände aufzuspüren und anzuzeigen. Allerdings darf er nicht scharren, sondern soll sich ruhig an dem Gegenstand ablegen und dort ausharren, bis sein Mensch kommt und die Suche für beendet erklärt.

Happy und ich sind noch Anfänger. Da gibt's schon Standing Ovation, wenn sie "ihr" Feuerzeug im Garten unterm Kübel aufspürt. Später wird das Suchfeld größer und unübersichtlicher. Und wie gemein: Der Hund soll sich auch unter Ablenkung nur auf den zu suchenden Gegenstand konzentrieren und die gezielt deponierte Fleischwurst ignorieren. Ähem... nun ja: Bei unserem ersten Testdurchlauf hat Happy sich erst an dem Happen gestärkt und dann weitergesucht - immerhin!

Das Gute ist: Nasenarbeit ist auch Kopfarbeit. Die gezielte Suche fördert die Konzentration. Und macht Happy wirklich müde. Am Ende der 1 1/2 Stunden liegt sie sehr schläfrig auf ihrer Decke und ist froh über jedes Nickerchen.


Ruhe bitte! Ich muss mich konzentrieren.


Genau. Noch befindet sich das Feuerzeug im ausrangierten Marmeladenglas. Dort lege ich es auch immer wieder hinein, damit das Feuerzeug seinen spezifischen Geruch nicht verliert.


Fotos: privat
Stimmt! Das Feuerzeug liegt unterm Rattankorb.Happy hat sich brav abgelegt und scheint mich mit ihrer Flunsch zu fragen: Und wo bleibt jetzt bitte meine Belohnung? Ist schon unterwegs, Süße...

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