Da liegt er nun neben mir auf dem Sofa und schläft. Träumt von Milchfläschchen und Bauchkraulen. Hatte in den letzten 7 Tagen gefühlte 15000 erste Male. Sein Tagesablauf beschränkt sich auf schlafen, trinken, pupen und weiterschlafen. Er kostet uns die größte Anstrengung und gibt uns im Gegenzug das größte Glück zurück!


Anton ist da! Und wir sind nun zu dritt!

55cm, 3670g (zur Geburt), 3500g (jetzt) und natürlich das hübscheste Baby auf der Welt! Er hat Papas Ohren, Mamas Mund, Klavierspielerhände und einen Knackpo!

Wir sind seit Montag zu Hause und versuchen uns im Eltern-sein. Unser Sohn ist da sehr gnädig mit uns, er hat ja auch keinerlei Erfahrung darin, wie das alles nun funktioniert. Aber es funktioniert gut! Die Unsicherheit ihn richtig zu heben und zu halten war schon nach ein paar Stunden nach der Geburt weg, das Bedürfnis, ihm das größtmögliche Wohlbefinden zu verschaffen war sofort da.

Er schreit nur, wenn die Windel voll ist und anschließend auf dem Wickeltisch, hat einen gesunden Appetit, den er aber nur durch schmatzen und zappeln kundtut, nachdem er drei oder vier Stunden geschlafen hat und sich danach ausgiebig reckt und streckt und gähnt. Seinen Spitznamen „Tiger“ hat er schon weg.

Ja, es ist nervenaufreibend. Schließlich gibt es kein „gleich“ bei ihm, sondern nur ein „sofort zack zack!“. Es gibt keine Tageszeiten mehr, es gibt nur Anton-Zeit. Es ist nichts planbar, denn da das Meiste für ihn zum ersten Mal passiert, können wir die Akzeptanz nicht ahnen. Wie gestern, als der gemütliche Garten-Abend zum Nervenkrieg wurde. Mützchen sind blöd, haben wir gelernt.

Aber es ist auch so schön! Ich freue mich darauf, wenn er das erste Mal ernsthaft lächelt und nicht nur verdaut (das so genannte Engelslächeln).

Beim nächsten Eintrag erzähle ich euch, wie’s im Krankenhaus war!