Ihr wisst es ja, zum Bügeln läuft immer irgendeine TV-Schnulze. Samstag war ich nur zu  faul, nach einem anderen Film zu suchen, so bin ich mit meinen beiden Wäschekörben vor dem Schmachtfetzen „Eine Liebe in der Stadt des Löwen“ hängen geblieben. Diana Körner als Inhaberin einer Firma, die in Asien und Hamburg Geschäfte macht und in finanziellen Schwierigkeiten ist, ihre Tochter Lara Joy als Deutschlehrerin, die nebenbei unentgeltlich begabten, aber armen Kindern Musikunterricht gibt - alles vor der Kulisse von Singapur.

 Zum Abschalten war mir der Weg zu weit zum Fernseher. Also, so ein Haufen Klischees von untreuen Verlobten, geigenden asiatischen  Wunderkindern und chinesischen Patriarchen, die weich gekocht werden, wenn es um die Liebe geht... Wer soll den Schmarren glauben?

 Na, auch die längsten 90 Minuten haben mal ein Ende. Und wenigstens schien im Film die Sonne. Das konnte man ja vom restlichen Wochenende ja eher nicht behaupten!